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Meininger Tageblatt

Donnerstag, 13. September 2007

Mehr als nur ein Dach überm Kopf bietet der neue Rast-Pavillon im Kaffeeweg allen Hobby-Radlern. Das mit großem Radler-Interesse und kaltem Büfett im Beisein von Bürgermeister Reinhard Kupietz am Dienstagabend eingeweihte Objekt entstand auf Anregung des Meininger Radler-Treffs und mit finanzieller Unterstützung aus dessen Mitte. Vom Rastplatz Kaffeeweg aus starten jeden Mittwoch ab 17 Uhr keine Kaffeefahrten, dafür aber sportliche Radausflüge. Alle Radler sind stets willkommen.



Zeitung

Ein Radler-Rastplatz nicht nur zum Ausruhen
Fabelhafte Idee mit Spende und Stadtmitteln realisiert

MEININGEN. Der Werratal-Radwanderweg ist in Meiningen wieder ein Stück attraktiver geworden. Am Dienstagabend wurde unter großer Radler-Beteiligung ein weiterer Rastplatz im Bereich Kaffeeweg / Dorfstraße eingeweiht, der nicht nur zum Ausruhen einlädt. Er ist zugleich jede Woche Treffpunkt aktiver Meininger Hobbyradler. Und aus deren Mitte kam nicht nur die Initiative zum Bau, sondern auch ein ordentlicher Beitrag zur Finanzierung.

Wer schon einmal mit dem Rad auf längerer Tour war, der hat überdachte Rastplätze kennen und schätzen gelernt. Mal runter vom Sattel und das Picknick an einem ordentlichen Tisch machen, ist eine prima Sache. Wenn dann für schlechtes Wetter auch noch ein Dach drüber ist, gibt es nichts mehr zu meckern. Solche Rastplätze gehören auch zu einer guten touristischen Infrastruktur am Werratal-Radwanderweg. Am Ende des Meininger Kaffeeweges, vis-á-vis dem Beginn der Dorfstraße, ist in den vergangenen Wochen solch ein Radler-Rastplatz neu entstanden. Er unterscheidet sich aber ganz gewaltig von den beiden schon existierenden im Limbachs- und Walkmühlenweg. Er ist nämlich vor allem bürgerschaftlichen Engagement zu verdanken und hat zudem die Funktion eines Ausgangspunktes für sportliche Aktivitäten - ist daher viel mehr als nur ein Rastplatz.

Schon seit einigen Jahren treffen sich im Kaffeeweg jeden Dienstag Meininger Hobby-Radsportler, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Mittlerweile sind es im Durchschnitt 15 Leute, die kommen, immer wechselnd, denn es kommt nur der, der Zeit und Lust hat. Es gibt keine Vorschriften, keine Satzung, keine Mitgliedsbeiträge. "Wer pünktlich da ist, gehört dazu Jeder ist willkommen", macht Steffen Loch deutlich. Er und seine Kollegen von einem Meininger Finanzdienstleister engagieren sich sehr für den Radler-Treff, der vom Meininger Bernd Michael ins Leben gerufen wurde. Seit letztem Jahr sind alle Teilnehmer auch in auffälligen hellblauen Trikots mit dem Firmenlogo unterwegs. Und die Finanz-Spezis waren es dann auch, die der Stadt ein Angebot machten, das diese nicht ausschlagen konnte.

"Schon Ende 2006 wurde uns der Vorschlag unterbreitet, die Kosten für einen Rast-Pavillon zu übernehmen", erklärte Meiningens Bauamtsleiter Rolf Kölsche. 2000 Euro stellten die Finanz-Spezialisten bereit. Dafür konnte beim Aus- und Fortbildungszentrum Walldorf der Pavillon bestellt werden. Die Stadt gab planmäßig weitere 3000 Euro dazu, um das Gelände entsprechend herzurichten. "Leider hatte der Stadtrat die Mittel zur Instandsetzung des Kaffeeweges gestrichen. Wir werden 2008 erneut einen Anlauf nehmen, um wirklich optimale Bedingungen für alle Radler anbieten zu können", so Rolf Kölsche.

Am Dienstagabend war es dann so weit. Viele Radsportfreunde kamen zur Einweihung, sogar mit perfektem kalten Buffet unterm schützenden Pavillon-Dach. Nicht nur die Radler-Treff-"Mitglieder" hatten sich diesmal im Kaffeeweg eingefunden. Gekommen waren auch Freunde vom RSV Blau-Weiß Meiningen mit Dietmar Scheibe an der Spitze, Meiningens ältester Radler Friedrich Goldberg (94) und Mitglieder des Rhönklub-Zweigvereins Melkers. Nicht entgehen lassen konnte sich auch Bürgermeister Reinhard Kupietz solch einen erfreulichen Anlass. Er lobte das Engagement der Radler, sowohl das sportliche als auch das finanzielle. "Wir haben ihnen hier für die Idee und natürlich die großartige finanzielle Unterstützung herzlich zu danken!" Besonders freut es die Stadt, dass sich viele für den Erhalt des Objektes stark machen und um die Sauberkeit kümmern wollen. "Wir werden jeden Müll sofort aufheben", verspricht Steffen Loch. Auch der RSV, der eine Patenschaft über alle Radler-Raststätten hat, und der Rhönklub wollen sich engagieren. Ein Auge auf das Objekt werden auch die Nachbarn werfen, um Randalierer erst gar nicht zum Zug kommen zu lassen ...

Neben den Touristen haben nun auch die Hobby-Radler ein prima Domizil im Kaffeeweg. Hier will man sich künftig jeden Mittwoch 17 Uhr treffen, um zwischen 25 und 35 Kilometer unter die Mountainbike-Räder zu nehmen. Kaffeefahrten sind das allerdings nicht, es geht sportlich zu Sonntags treffen sich dann die Rennradler zur Ausfahrt. Mehr Infos zum Radler-Treff gibt es bei Bernd Michael (Tel. 03693/506159) und Steffen Loch (Tel. 03693/508484). (rwm)


Radler
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Bürgermeister Reinhard Kupietz dankt bei der feierlichen Einweihung des Radler-Rastplatzes allen Initiatoren und Sponsoren.
Neben Radwanderern werden sich hier jeden Dienstag um 17 Uhr vor allem die Hobby-Radler treffen.



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